| i | |
Praxis Benner Seit
1975 in Wuppertal Klaus J. Benner, Heilpraktiker 42275 Wuppertal - Berliner Str. 125Telefon: 0202 / 66 66 15 |
| Selbstbehandlung und Hausmedizin |
| i | Homöopathische Hausapotheke, Wasseranwendungen, Wickel, Aromaöle, Bachblüten, Biochemie und Akupressur Das Gesundheitssystem ist
zunehmend überlastet,
die hohen Kosten führten zu unumgänglichen
Einschränkungen.
Zuzahlungen für manche Behandlungen oder Medikamente für
Bagatellbehandlungen,
die selbst bezahlt werden müssen sind nur einige dieser
Konsequenzen.
Außerdem haben das zunehmende Umweltbewusstsein und das
erhöhte
Wissen um die Wirkung von Chemikalien auf den Körper die
Sensibilität
gegenüber Arzneimitteln und ihren Nebenwirkungen gesteigert. All
diese
Tendenzen zusammen bewirken, dass der Einzelne wieder stärker
bereit
ist, die Verantwortung für seine Gesundheit selbst zu
übernehmen.
Dabei erinnert man sich an die altbewährten Hausmittel, die die
Beschwerden
lindern können. Die Heilkräfte der Natur nutzen Heute ist das Bewusstsein
dafür gewachsen,
dass eine gesundheitliche Störung und die dafür eingesetzten
Mittel im richtigen Verhältnis stehen sollten. Starke
chemisch-synthetische
Medikamente haben häufig unerwünschte Nebenwirkungen. Zur
Besserung
alltäglicher Unpässlichkeiten genügt aber häufig
schon
die richtige Teemischung oder eine heilende Kräuterauflage. Die
Natur
bietet eine Vielzahl an pflanzlichen Heilmitteln für beinahe alle
Beschwerden, die den großen Vorteil haben, dass sie so gut wie
keine
Nebenwirkungen haben. Zusätzlich gibt es noch viele andere
Möglichkeiten,
sich ganz ohne Arzneimittel selbst zu helfen, zum Beispiel mit
Wasseranwendungen,
Wickeln, Aromaölen, Bachblüten oder auch Akupressur. Diese
Anwendungen
eignen sich außerdem nicht nur bei aktuellen Beschwerden, sondern
sie helfen bei regelmäßiger Anwendung, die Gesundheit zu
unterstützen
und den Allgemeinzustand zu kräftigen. Grenzen der Hausmedizin Es gibt eine Vielzahl von
erprobten Hausrezepten,
die bei vielen akuten und chronischen Alltagserkrankungen lindernd oder
heilend wirken. Sie können jedoch keineswegs dauerhaft den Gang
zum
Heilpraktiker oder Arzt ersetzen, damit eine Krankheit nicht
verschleppt
wird, die später nur noch mit stark wirkenden Medikamenten
bekämpft
werden kann. Wenn sich Symptome verstärken oder nach drei bis vier
Tagen keine Besserung eintritt, sollten Sie unbedingt einen Mediziner
aufsuchen.
Wer gleichzeitig Medikamente einnimmt und Hausrezepte anwendet sollte
den
Heilpraktiker oder Arzt darüber informieren, denn die Wirkungen
könnten
sich gegenseitig beeinflussen. Bei allen Hausmitteln, die auf
Kräutern
basieren sollte bedacht werden, dass die Inhaltsstoffe ebenso wie
andere
Arzneimittel heilend wirken, d.h. dass zu viel auch schaden kann.
Anwendungsformen
der Hausmedizin Teezubereitungen (Phytotherapie), eine Einführung. Aromatherapie, eine Einführung. Bachblüten,
eine Einführung. Biochemie
(Funktionsmittel n. Schüßler), eine Einführung. Akupressur, eine Einführung. Wickel, eine Einführung. Wasseranwendungen
(Hydrotherapie), eine Einführung. Auf meinen Seiten erhalten Sie zu
einigen
Anwendungsformen der Hausmedizin ausführlichere
Informationen. |
Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Internet-Veröffentlichung erwachsen könnten.
| i
i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i Teezubereitung
Zubereitungsarten Jeder Tee entfaltet seine Wirkungen durch bestimmte Zubereitungsarten, denn nur so sind die gewünschten Eigenschaften der Kräuter gewährleistet. Man unterscheidet zwischen Aufguss, Auszug und Abkochungen. Beim Aufguss werden die gewünschten Tee-Kräuter mit kochendem Wasser übergossen, bedeckt und nach 5-15 Minuten abgesiebt. Die Zubereitung durch Abkochen erfolgt, indem man die Kräuter mit kaltem Wasser ansetzt und bedeckt 3-15 Minuten aufkocht, danach werden sie abgesiebt. Ein Auszug wird hergestellt, indem man Kräuter in kaltem Wasser ansetzt und bis zu 8 Stunden unter gelegentlichem Umrühren ziehen lässt und danach absiebt. Je nach Pflanzenart sollte die geeignete Zubereitungsart gewählt werden. Geeignete Tees bei Husten und
Erkältungen:
Purpursalbei und Thymian werden bei Halsschmerzen in gleicher Menge
für
einen Tee verwendet, ca. 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Beim
ersten
Anzeichen einer Erkältung sollten je 1Teelöffel Pfefferminze,
Holunderblüten, Kamille und eine Prise Lavendel pro Tasse
verwendet
werden. Einen Hauch Ingwer, 1Teelöffel Honig und eine Scheibe
Zitrone
zugeben und einen Aufguss zubereiten. Bei Husten nimmt man frische oder
getrocknete Blätter und Blüten von Ysop und bereitet einen
Teeaufguss.
Dieser sollte mit Honig gesüßt werden, da er etwas bitter
schmeckt. Es kann keinerlei
Haftung
für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser
Internet-Veröffentlichung
erwachsen könnten. Grundlagen Die Aromatherapie stützt sich auf die therapeutische Wirkungen der ätherischen Öle. Jede Aromapflanze liefert eine charakteristische Reihe von ätherischen Ölen. Jede Pflanzenart speichert ihre ätherischen Öle in unterschiedlichen Teilen: in Wurzeln, Blättern, Rinde, Knospen, Blüten, Frucht oder Samen. Für eine effektive Extraktion der ätherischen Öle müssen spezielle Verfahren angewendet werden. Nicht alle Methoden zur Gewinnung ergeben ätherische Öle, die zur medizinischen Verwendung geeignet sind. Nur die durch Auspressen und Wasserdampfdestillation gewonnenen ätherischen Öle sind heilkräftig. Öle, die durch eine Extraktion mit Hilfe von Lösungsmitteln gewonnen wurden, sind nur für die Parfum- und Kosmetikherstellung verwendbar. Sie werden nicht zu therapeutischen Zwecken eingesetzt, da sich im Endprodukt noch Reste des Lösungsmittels befinden. Um therapeutisch zufrieden stellende Ergebnisse zu erzielen, sollten nur bekannte und sowohl in botanischer, pflanzenheilkundlicher als auch in chemischer Hinsicht genau definierte ätherische Öle verwendet werden. Wirkungen der ätherischen Öle Die Essenzen erzeugen Veränderungen der normalen Körperfunktionen und sollen eine durch Krankheit, Anspannung oder andere Belastungen verlorene Harmonie wieder herstellen. Je nach Menge des verabreichten ätherischen Öls lässt sich die Stärke der Wirkung abwandeln, um sie den individuellen Bedürfnissen des Anwenders anzupassen. Beim Inhalieren wandern die ätherischen Öle beispielsweise durch die Nasenhöhlen und regen den Riechnerv an, der den Reiz in verschiedene Bereiche des Gehirns leitet. Von dort aus beeinflussen sie das Nerven- und Hormonsystem. Wenn z.B. der Schläfenlappen stimuliert wird, werden Gedächtnis, Konzentration und Lernfähigkeit beeinflusst. Gelangen die Reize in den Thalamus, wirken sie auf Gefühle ein. Wenn der Hypothalamus angeregt wird, wirkt dieser auf die Hypophyse, eine Drüse, die ihrerseits wieder den Hormonhaushalt im Körper beeinflusst. Diese Wirkungen können eine bestimmte Aktivität anregen, hemmen, reizen oder harmonisieren. Die Aromatherapie hat Auswirkungen auf das Immunsystem, Nervensystem, Atemsystem, Verdauungssystem, die Haut, Muskeln und Gelenke und auf die Gefühle. i zurück Es kann keinerlei
Haftung
für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser
Internet-Veröffentlichung
erwachsen könnten. Die Bachblütentherapie wird als ganzheitliche Methode zur Harmonisierung der Persönlichkeit, Anregung der Selbstheilungskräfte und spirituellen Entfaltung bezeichnet. Das Ziel der Therapie ist die Selbsterkenntnis und seelische Weiterentwicklung, die jeder Krankheit den Boden entziehen soll. Die Ursache von Krankheit wird in unharmonischen Zuständen wie etwa Charakterschwächen gesehen. Mit Hilfe
der Blütenessenzen
versucht man, sie aufzulösen beziehungsweise ihr positives
Potenzial
zu befreien. Krankheiten werden als Botschaften der Seele begriffen,
die
sich durch den Körper ausdrückt und auf diese Art auf Fehler
in der Lebensgestaltung hinweist. Die verwendeten Blütenessenzen
sollen
auf der feinstofflichen Ebene wirken, gewissermaßen als
Botschaften
oder Informationen der Seele der Pflanze an die Seele oder das
Energiefeld
des Menschen.
Begründet wurde die Bachblütentherapie 1930 durch den britischen Arzt Edward Bach. Auf der Suche nach einer natürlicheren Heilmethode als der Schulmedizin kam er intuitiv auf 38 wildwachsende Blumen, Büsche und Bäume sowie die Heilkraft von Quellen. Er schrieb ihnen die Fähigkeit zu, durch ihre hohe energetische Schwingung die menschliche Schwingung zu erhöhen und das Bewusstsein für Botschaften des höheren Selbst zu öffnen. Denn erst durch eine Veränderung der Lebenseinstellung und ein Leben im Einklang mit der Seele werde Heilung möglich, war Edward Bach überzeugt. Korrespondierend mit den 38 Bachblüten listete Bach 38 negative seelische Zustände als Krankheitsauslöser auf. Jeder einzelne davon äußert sich in klar definierbaren Gemütsverfassungen und Beschwerden, die jeweils mit Hilfe der zugeordneten Blütenessenz in ihr positives Gegenteil verkehrt und damit kuriert werden sollen. Um die Essenz der Pflanzen aus ihrem materiellen Körper zu lösen, entwickelte Bach die "Sonnenmethode" und die "Kochmethode". Blüten,
die
im Spätfrühling und Sommer blühen, werden an sonnigen
Morgen
gepflückt und in Quellwasser gelegt. Durch das Sonnenlicht soll
die
Essenz der Blüten auf das Wasser übergehen, das danach mit
Alkohol
haltbar gemacht wird. Die Kochmethode wird für Blüten
verwendet,
die bereits früh im Jahr blühen, wenn die Sonne noch nicht
ihre
volle Kraft entfaltet hat. Sie werden ausgekocht, gefiltert und
ebenfalls
mit Alkohol präpariert. Noch heute sammelt man die
Original-Bachblüten
an den von Bach genannten Fundorten. Die 38 Bachblüten 1.
Agrimony
(Odermenning): 2.
Aspen (Espe): 3.
Beech (Rotbuche): 4.
Centaury
(Tausendgüldenkraut): 5.
Cerato
(Bleiwurz): 6.
Cherry
Plum (Kirschpflaume): 7.
Chestnut
Bud (Rosskastanienknospe): 8.
Chicory
(Wegwarte): 9. Clematis
(Weiße Waldrebe): 10. Crab
Apple
(Holzapfel): 11.
Elm (Ulme): 12.
Gentian
(Herbst-Enzian): 13.
Gorse
(Stechginster): 14.
Heather
(Heidekraut): 15. Holly
(Stechpalme): 16.
Honeysuckle
(Geißblatt): 17.
Hornbeam
(Hainbuche): 18.
Impatiens
(Drüsentragendes Springkraut): 19.
Larch
(Lärche): 20.
Mimulus
(Gefleckte Gauklerblume): 21.
Mustard
(Ackersenf): 22. Oak
(Eiche): 23. Olive
(Ölbaum): 24.
Pine (Kiefer): 25.
Red Chestnut
(Rotblühende Kastanie): 26.
Rock Rose
(Gelbes Sonnenröschen): 27. Rock
Water
(Wasser aus Heilquellen): 28. Scleranthus
(Einjähriger Knäuel): 29.
Star of
Bethlehem (Goldiger Milchstern): 30.
Sweet
Chestnut (Edelkastanie): 31.
Vervain
(Eisenkraut): 32.
Vine (Weinrebe): 33.
Walnut
(Walnuss):
35.
White
Chestnut (Weißblühende Rosskastanie): 36.
Wild Oat
(Waldtrespe): 37.
Wild Rose
(Heckenrose): 38.
Willow
(Gelbe Weide): 39.
Rescue Remedy
(Notfalltropfen): Behandlung Die Bachblütentherapie soll einerseits Krankheiten vorbeugen helfen, andererseits die Selbstheilungskräfte anregen. Die erforderliche Zusammensetzung der Blütenmischung wird nach einem Erstgespräch mit Hilfe eines Fragebogens bestimmt, der die Einschätzung der psychischen Befindlichkeit und Lebenssituation erleichtert. Darüber hinaus werden sensitive Diagnosetechniken angewendet, wie etwa Pendeln, Bachblütenkarten oder Vertrauen auf die Intuition. Diese Techniken sollten nach Empfehlung des englischen Bach-Centers allerdings nur ergänzend zur Gesprächsdiagnose durchgeführt werden und sie nicht ersetzen. Für die Herstellung von Bachblütenmischungen sind 20- oder 30-ml-Flaschen mit Pipette gebräuchlich, die zu 3/4 mit Wasser und 1/4 mit Alkohol gefüllt werden. Mit dieser Mischung werden die ausgewählten Bachblüten aus den "stockbottles" - den Vorratsflaschen mit den konzentrierten Blütenessenzen - vermengt. Es sollten maximal sechs bis sieben verschiedene Blüten zusammengemischt werden, um nicht einen zu intensiven und vielschichtigen inneren Prozess auszulösen. Die Tropfenmischung wird auf oder unter die Zunge geträufelt. Wie bei der Homöopathie kommt es auch bei der Bachblütentherapie manchmal zu Erstreaktionen, die wie eine vorübergehende Verschlechterung der Situation empfunden werden können. Sie werden als ein Zeichen dafür betrachtet, dass ein Veränderungsprozess in Gang gesetzt wurde.
Der Inhalt
eines
Fläschchens reicht etwa einen Monat lang, danach wird die Mischung
meist verändert. Je chronischer ein Zustand ist, desto länger
kann die Behandlung dauern. Sie schwankt meist zwischen einem und 20
Monat(en).
Notfalltropfen sind für den kurzfristigen Gebrauch in
Akutsituationen
gedacht, in denen rasche Wirkung gefragt ist. Kinder reagieren meist
schneller
auf die Bachblütentherapie als Erwachsene. Um
die für Sie und Ihre Situation zutreffende Bach Blüte oder
Bach Blüten Mischung zu finden können Sie auch einen
Selbsttest online durchführen.
Der Test ist von der Bachblütengesellschaft aus England zertifiziert und gilt als offizieller Leitfaden für eine Therapie mit den Bachblüten. Machen Sie hier den einmaligen Selbsttest für Ihre individuelle Bachblütenmischung Anwendungsgebiete Für manche Menschen ist die Bachblütentherapie eine Unterstützung ihres Selbsterkenntnisprozesses. Sie wird häufig vorbeugend oder bei psychosomatischen Beschwerden eingesetzt. Als eine Art psychische Reinigungstherapie soll sie über den Umweg der seelisch-geistigen Ebene auch auf den Körper wirken. Darüber hinaus wird die Bachblütentherapie zur Stimmungsverbesserung und in psychischen Ausnahmesituationen eingesetzt. Bachblüten
werden
manchmal auch Tieren eingeflößt - zum Beispiel
Notfalltropfen
gegen Silvesterpanik bei Hunden - und sogar Pflanzen verabreicht, etwa
nach dem Umtopfen. Wirkweise und Wirksamkeit Skeptiker
lassen
bestenfalls den Placebo-Effekt als Erklärung einer möglichen
Wirkung der Bachblüten gelten und vermissen wissenschaftliche
Heilnachweise.
Die Blütenessenzen haben zwar keine bekannten Nebenwirkungen,
alkoholabhängige
Menschen sollten zur Haltbarmachung jedoch besser Obstessig verwenden
oder
die Bachblüten ausschließlich mit Wasser mischen. Das gilt
auch,
wenn die Tropfen Kindern oder kleinen Tieren verabreicht werden sollen.
Die Tropfenmischung wird in diesen Fällen mit Wasser verdünnt
eingenommen, statt sie auf die Zunge zu träufeln.
Risiken und Gefahren Bei körperlichen Erkrankungen kann die Bachblütentherapie eine andere medizinische Behandlung nicht ersetzen, sondern nur ergänzen. Wer sich in lebensgefährlichen Situationen wie Unfällen, bei Erstickungs- oder Herzanfällen ausschließlich auf die Wirkung von Notfalltropfen verlässt, geht ein lebensgefährliches Risiko ein. Bei der Blütentherapie können vereinzelt Unverträglichkeiten und Allergien auftreten. Es kann keinerlei
Haftung
für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser
Internet-Veröffentlichung
erwachsen könnten. Ein von dem deutschen. Homöopathen Dr. Schüßler (1821-1898) geprägter Begriff. ![]() Schüßler fand heraus, dass zwölf Mineralsalze („biochemische Heilmittel“) den Gesundheitszustand eines Menschen beeinflussen. Er nannte sie Funktionsmittel, weil sie die wichtigsten Nährstoffe der Zellen sind und deren normale Funktion sichern. Die Ergebnisse seiner Forschungen fasste Schüßler in fünf Grundsätzen zusammen:
Hinweis: Besonders empfehlenswert für die Anwendung der Biochemie und als Einführung in die Grundlagen der Biochemie ist das kostenlose Biochemie Programm/Repertorium von GNS Software. Beschreibung: Freeware zur Biochemie nach Dr. Schüßler. 12 detaillierte Funktionsmittel, über 250 Indikationen, Grundlagen der Biochemie sowie eine integrierte Volltextsuchfunktion. Download: Biochemie Repertorium 1.0 Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Internet-Veröffentlichung erwachsen könnten. i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i i Unter Akupressur versteht man die gezielte Massage spezieller Punkte, die auf der Körperoberfläche liegen. Akupressur ist eng verwandt mit der Akupunktur, die im 1. und 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in China entwickelt wurde. Beide Methoden basieren auf den gleichen Grundlagen und Vorstellungen der traditionellen fernöstlichen Medizin, wonach alle Krankheiten oder Beschwerden auf einer Störung des Energieflusses (Qi) basieren. Diese Energie bewegt sich in einem Netz von Energiebahnen, den Meridianen, die im Körper und auf der Körperoberfläche verlaufen. Alle in der Akupressur verwendeten Behandlungspunkte stellen Zugangswege zu den Energiebahnen dar. Durch ihre Stimulation von außen, können Energieblockaden gelöst oder überschüssige Energie abgeleitet werden. So wird das körperliche und seelische Gleichgewicht wieder hergestellt und Beschwerden beseitigt. Ideal
zur Selbstbehandlung Richtig
akupressieren Die Massage erfolgt gezielt mit der Fingerkuppe des Zeigefingers oder des Daumens, bei einigen Punkten mit dem Nagel. Man massiert mit kreisender Bewegung oder in Längsrichtung zum Meridian, also auf und ab. Die massierende Bewegung wird in Richtung des Meridianflusses betont. Die Betonung der Massagerichtung entlang der Flussrichtung des Meridians ist besonders bei der Behandlung von ausstrahlenden Schmerzen von Bedeutung. Oft strahlen Schmerzen entlang der Meridiane aus; gerade dann ist es wichtig, Punkte des entsprechenden Meridians intensiv zu massieren. Der Massagedruck ist je nach Lage der Akupunkturpunkte unterschiedlich: Punkte im Bereich von Muskeln werden kräftig massiert, während Punkte im Gesicht und über Nervenaustrittsstellen vorsichtiger behandelt werden. Bei geschwächten und sensiblen Patienten massiert man weniger intensiv als bei athletischen. Am Anfang der Behandlung ist der Massagedruck zunächst geringer und wird dann langsam und stetig gesteigert. Die Massage sollte jedoch nie schmerzhaft sein. Die Massagezeit beträgt bei den Nahpunkten im Bereich der Erkrankung 30-60 Sekunden je Punkt und bei den Fernpunkten an den Armen und Beinen 1-2 Minuten je Punkt. Anwendungsgebiete
der Akupressur
Herz 7 Shenmen
Tipps für müde Augen und strapazierte Augen bei Bildschirmarbeit
Weiterführende Literatur: Soforthilfe
mit Akupressur von Hermine Tenk Die
Autorin hat
in kurzer und prägnanter Form eine Übersicht der wichtigsten
Notfälle und deren Behandlung durch Akupressur, also ohne
Gerät
und Medikament, gegeben. Mit dieser Methode der Traditionellen
Chinesischen
Medizin lässt sich jede akute Notsituation "in den Griff"
bekommen,
wie Nasenbluten, Lumbago, Kopfschmerzen, Kreislaufkollaps,
Zahnschmerzen,
akuter Durchfall, Koliken, Wadenkrämpfe, akute Harnverhaltung
usw. Es kann keinerlei
Haftung
für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser
Internet-Veröffentlichung
erwachsen könnten. Wickel
Der Halswickel beispielsweise wirkt heilend auf alle Entzündungen der Halsorgane und beeinflusst positiv die Durchblutung der Schleimhaut im Hals, im Kehlkopf und in der Nase. Er ist damit ein gutes Mittel gegen Schnupfen. Der Halswickel wird immer nur kalt angewendet. Der Wadenwickel wirkt fiebersenkend während einer Infektionskrankheit, dafür wird er alle 5 Minuten erneuert und der Vorgang 2-3 Mal wiederholt. Ein guter Zusatz im Wasser ist Essig, der die fiebersenkende Wirkung noch unterstützt. Bei Anwendung von länger als 20 Minuten wirkt der Wadenwickel beruhigend und entzündungshemmend. Er ist so ein gutes Mittel gegen Einschlafstörungen, hohen Blutdruck, Unruhe und Kopfschmerzen. Der Leibwickel reicht von den Achselhöhlen bis über den Bauch und wirkt entkrampfend und entgiftend auf die Bauchorgane und hilft vor allem bei Erkrankungen des Oberbauches, Gallenbeschwerden, Verstopfung, Durchfall und Darmentzündungen. Ein guter Zusatz ist hierbei das Kümmelöl, es unterstützt die krampflösende Wirkung. Auflagen
und Kompressen Die Kartoffelauflage,
bei der die mit den Schalen gekochten Kartoffeln zu einem Brei
zerdrückt
werden und in einem Leinentuch auf den erkrankten Körperteil
aufgelegt
werden, hilft bei Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen,
Arthrosen,
Husten und Bronchitis. Die Auflage bleibt jeweils so lange liegen, wie
sie als warm empfunden wird. Auflagen mit Heilerde wirken vor
allem
bei Wirbelsäulenschmerzzuständen, Muskelverspannungen und
Hexenschuss
(Lumbago). Dafür wird die Heilerde mit warmem Wasser zu einem Brei
verrührt und in einem Tuch auf die entsprechende Körperstelle
aufgelegt. Kompressen sind die einfachere Variante der Auflagen, dabei wird einfach ein Frotteetuch in heißes Wasser getaucht und ausgewrungen, das feucht-heiße Tuch wird vorsichtig auf die schmerzende Stelle gelegt und immer wieder abgenommen, bis die Hitze erträglich wird. Dann wird das zweite Tuch als Wärmeschutz darüber gelegt und das ganze gut zugedeckt. Die Kompresse kann bei Bedarf 2-3 Mal erneuert werden. Ideal ist es die Kompresse mit einer Kräuteranwendung zu kombinieren, indem beispielsweise Arnika oder Kamille ins Wasser zugegeben wird. Es kann keinerlei
Haftung
für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser
Internet-Veröffentlichung
erwachsen könnten. Die Anwendung von Wasser in Form von Bädern, Güssen, Inhalationen und Wickeln wird auch als Hydrotherapie bezeichnet. Schon die ältesten Kulturen kannten dieses natürliche Heilmittel; an seiner Wirksamkeit hat sich bis heute nichts geändert. Besonders bekannt wurde die wohltuende Wirkung des Wassers durch den Pfarrer Sebastian Kneipp (1821-1897), der auch als Wasserheiler von Wörishofen bezeichnet wurde. Die Anwendung des Wassers spürt man nicht nur auf der Hautoberfläche. Die Durchblutung des gesamten Körperteils der gebadet wird, wird verstärkt. Da die Hautnerven in Verbindung mit den Nerven stehen, die die inneren Organe versorgen, werden auch diese positiv beeinflusst. Bei kalten Wasseranwendungen dagegen ziehen sich die oberflächlichen Blutgefäße dann blitzschnell zusammen. Nach der Anwendung kommt es reflexartig zu einer Steigerung der Durchblutung und einem damit verbundenen Wärmegefühl. Bäder
Das kalte Armbad ist ein wahrer Muntermacher und bringt gestresste Manager oder erschöpfte Hausfrauen schnell wieder in Schwung. Fußbäder sind echte Allround-Hausmittel: Sie fördern die Durchblutung des gesamten Körpers und stabilisieren nebenbei noch den Kreislauf, außerdem wirken sie wohltuend entspannend. Das Wechselfußbad wirkt insbesondere bei Kreislaufstörungen, chronischen Erkältungskrankheiten, Kopfschmerzen, Einschlafstörungen und kalten Füßen. Am besten wirken die Anwendungen, wenn hinterher eine Ruhepause eingelegt wird, z.B. gut zugedeckt in einem Liegestuhl oder im Bett. Bevor Sie mit den Anwendungen beginnen, beachten Sie bitte, dass Bäder nicht für jeden geeignet sind. Wenn Sie unter einem zu hohen oder zu niedrigen Blutdruck leiden oder einen Herzinfarkt hatten, sollten Sie zunächst mit Ihrem Arzt sprechen, ob Bäder für Sie erlaubt sind. Güsse
- die
Muntermacher Wechselduschen
Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Internet-Veröffentlichung erwachsen könnten. |