| Neuraltherapie Therapeutische Lokalanästhesie
In dieser Therapieform wird mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln gearbeitet. Zur Behandlung wird das Lokalanästhetikum in die Haut, oder direkt an Nerven, Muskeln oder Gelenken injiziert. Hierdurch sollen die übergeordnete Regelkreise des Körpers beeinflusst werden. Nach den Vorstellungen der Brüder Huneke kommt es über das Nervensystem zu einer Umstimmung des Stoffwechsels und somit zu einer Neuregulation der Körperrhythmen. Anwendungsbereiche:
Die Ergebnisse dieser wirklich verblüffenden und auch für die beiden Ärzte zunächst rätselhaften Schnellwirkung haben die Doktores Huneke bereits 1928 in der Fachzeitschrift Medizinische Welt veröffentlicht. Die Neuraltherapie bringt Energie ins gestörte Gewebe und beseitigt Blockierungen. Damit werden Reaktionen
ausgelöst,
die den entstandenen Schaden beseitigen. Dann kann die
körpereigene
Abwehr mit ihren Selbstheilungsmechanismen wieder aktiv werden.
Dabei werden zwei Wege beschritten: 1. Die Segmenttherapie. Dabei werden in den Segmentbereich der Erkrankung Injektionen mit einem Lokalanästhetikum verabreicht. Auf diesem Wege werden Störungen direkt an der Ursprungsstelle therapeutisch beeinflusst oder ausgeschaltet. Über die Schaltstelle
Rückenmark
und Thalamus sind Organe, Muskulatur und Hautzonen miteinander
vernetzt.
Von besonderer therapeutischer Bedeutung ist der cutiviszerale
Reflexbogen,
der es ermöglicht, vom Hautsegment aus direkt auf das Organ
einzuwirken.
Umgekehrt führen Organstörungen zu Veränderungen im
zugeordneten
Dermatom, was für die Diagnostik von Bedeutung ist. Die
Head´schen
Zonen zeigen diese Zuordnungen, die in der Segmenttherapie
therapeutisch
genutzt werden. 2. Ausschaltung des Störfeldes. Auf diese Weise wird das Leiden, bzw. werden Schmerzen, manchmal innerhalb von Sekunden auch außerhalb der Segmente ausgelöscht. Alle chronische Krankheiten können störfeldbedingte Fernerkrankungen oder von einem Störfeld beeinflusst sein. Für das Auffinden von
solchen Störfeldern,
die ja überall im Körper liegen können, ist eine
gründliche
Befragung des Patienten nötig. Dabei werden alle, auch scheinbar
unbedeutende
Ereignisse in der Vorgeschichte des Kranken protokolliert. Der
Neuraltherapeut
fragt unter anderem nach lange zurückliegenden Verletzungen, nach
Narben, Entzündungen oder Operationen. Praxis Benner Seit
1975 in Wuppertal
Klaus
J.
Benner 42275
Wuppertal -
Berliner Str. 125
Letzte Aktualisierung: 14. April 2008 |